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immer noch da

Hallo Welt.

Mich gibt es noch immer.

Ich Moment fühle ich mich schrecklich, aber es geht.

Ich bekomme Tabletten gegen die Depression, das wirkte am Anfang sehr stark und nun bewirkt es, dass ich nicht mehr vollkommen verzweifelt bin.

Sonst hat sich nicht viel geändert. Ich fühle mich einsam.

14.4.09 16:01



Verdammt.

Es tut so weh. Ich weiß gar nicht, wohin mit mir selbst. Zwar bin ich nicht verzweifelt, aber es ist auch nichts übrig, woher ich meine Energie nehmen kann. 

Ich fühle eine große Leere, die von mir Besitz ergreift. Ich versuche an Dinge zu denken, die mir etwas bedeuten und Sachen zu tun, die ich mag in meiner freien Zeit, aber ich fühle mich wie gelähmt und mache dann einfach nichts... weil mir nichts einfällt und ich einfach so.... vor mich hin existiere.

Ich habe es mir angewöhnt mich schlafen zu legen, wenn ich von der Arbeit komme. Nicht, weil ich so müde bin. Sondern weil ich mit meinen Tagen nichts mehr anzufangen weiß.

Ich bin einfach da.

Welchen Unterschied macht es, ob ich irgendetwas tue oder nicht? Das merkt niemand. Auch ich selber nicht mehr.

Ich bin einfach da.

Einfach so, ohne Ziel.  Alles hat so sehr an Bedeutung verloren.

14.4.09 19:16


Tödliche Unfälle passieren meistens im Haushalt

Ich würde es sehr begrüßen auf der Stelle tot umzufallen.

Dann würde es vielleicht aufhören weh zu tun. Was heißt vielleicht, ganz sicher würde es das.

Das wär schön, denn dann könnte ich mich ein für alle Mal von Menschen und ihren Lügen befreien und müsste mich nicht mehr mit Zweifeln, Ängsten und Selbstvorwürfen befreien.

 

Warum haltet ihr eure Versprechen nicht?!

Obwohl ihr wisst was bei mir los ist und wie schwer mir vertrauen fällt, müht ihr euch wochenlang ab um mir zu beweisen, wie anders ihr seit und um mich dann zu gewinnen und dann haut ihr doch alle wieder ab!

Und ich werde zurückgelassen und weiß weder wohin mit mir, mit dem was wieder passiert ist und meinem alleinsein.

 

Ich will weg aus diesem Leben.

Ich will weg.

 

 

15.4.09 22:24


Dreams

Heute morgen war ich in einer seltsamen Stimmung als ich erwachte.

Ich fühlte mich gelöst, glücklich, voller Freude und Zuversicht.

Natürlich war das ein schönes Gefühl, allerdings kam es mir auch merkwürdig vor, da ich mich fragte, weshalb ich so glücklich war. Zusätzlich hatte ich die Empfindung als würde mich etwas schönes erwarten...

Dann dachte ich nach, was mich am kommenden Tag erwarten würde und kam auf kein Ergebnis.

Plötzlich dämmerte es mir ... tief in mir...kam eine Erinnerung zurück. Ich würde meinen Freund treffen. Gestern nachmittag hatten wir uns noch in einem CD-Geschäft unterhalten, wie schön unser Wochenende werden würde und dass wir mit all unseren Freunden abends ausgehen würden.

Ich war so glücklich. Weil ich mich wohl und aufgehoben gefühlt hatte in seiner Anwesenheit und mit ihm alles so leicht, so unterhaltsam war, was man auch anfing.

Leider wurde mir im weiteren Verlauf des Erwachens klar, dass diese Begegnung nicht gestern stattgefunden hatte, sondern vor sechs Jahren.

Ich hatte sie nur noch einmal geträumt und so plastisch wieder erlebt, dass die schönen Gefühle von damals mich erneut mit Glück erfüllten.

Allerdings nur so lange, bis ich mir der Realität und der heutigen Situation bewußt wurde. Danach fühlte ich mich seltsam berührt und als hätte ich einen Stein aus Erinnerungen im Bauch....

 

Realität, Träume.... formen wir nicht unser Leben selbst? Und wenn ich es mir wünsche und zu sehen versuche, kann ich dann nicht die Erinnerung für real halten und mich hauptsächlich dort aufhalten, wenn es mich doch glücklich macht? Was interessiert mich das hier und jetzt und was kümmert mich, wenn niemand meine Erinnerungen und Gefühle teilt und nicht sehen kann....

Was geht mich das hier und jetzt noch an?

23.4.09 20:30


Lonely again ~ how can you know my pain

Heute war es wieder total anstregend auf der Arbeit.

Irgendwie ist aber das Schlimmste, dass es fast gar nichts nützt, Feierabend zu haben oder frei.

Ich sitze dann vorm PC und checke in regelmäßigen Abständen immer wieder die gleichen 4 websites und langweile mich, oder ich lege mich aufs Bett und warte, bis ich einschlafe.  Nachts habe ich dann natürlich total die Schlafstörungen...

Es ist nicht so, dass ich mich nicht freuen würde, Feierabend zu haben. Aber wenn es dann soweit ist, bin ich in der Leere gefangen und es passiert einfach nichts.

Ich weiß nicht, wie ich dem Ganzen entkommen kann, ich wünschte es würde etwas geben, worauf oder worüber ich mich freuen könnte. Oder  wodurch ich Energie wieder zurück bekommen würde.

Aber eigentlich passiert einfach nur überhaupt nichts und ausser der Arbeit ist auch nichts da.

 

Bald habe ich auch schon wieder Geburtstag.

Dieses Jahr wird es, glaube ich, besonders schrecklich. Ich habe mir frei genommen an dem Tag.

Dann habe ich festgestellt, dass da meine Verwandten im Urlaub sind und sonst interessiert das niemanden bzw. ich wüsste keinen, mit dem ich den Tag verbringen könnte.

Mich hat auch niemand gefragt was ich mir wünschen würde oder ob oder was ich gerne machen würde.

 

Also werde ich da wohl wie die anderen freien Stunden, auf meinem Bett liegen und warten, bis ich einschlafe.

 

Ich will so nicht bleiben.

Ich will so nicht mehr leben.

Ich will nicht mehr.

27.4.09 22:26


rainy day

Der Regentag gibt genau meine Stimmung wieder.

Obwohl mir langsam alles egal wird.

Ich habe angefangen, Sachen auszusortieren.

Ich will den ganzen Kram, der mich eh nicht glücklich macht, nicht mehr sehen. 

Brauch ich alles nicht mehr.

Und ansonsten.... ich habe heute wieder nur geschlafen und vor mich hingeträumt. An Dinge gedacht, an die ich früher geglaubt habe. An Wünsche gedacht, die sich nie erfüllen werden.

An früher gedacht.

Festgestellt, dass sich nie etwas geändert hat.

Was soll das Ganze noch?

28.4.09 20:26


silent mourning


Auszüge aus einem chat:

das war wieder ein erfüllter tag heute.

 

nach hause kommen und sich langweilen bis man ins bett gehen kann
im echten leben kommt keiner der einem irgendwo raus hilft. 
da kann man nur warten ob man es selber schafft was zu verbessern
man ist immer nur völlig auf sich allein gestellt
und wenn man das nicht schafft, hat man pech gehabt.
ich will mir erst noch sichererer sein
bevor ich irgendwas verkehrtes mache
Ich hab in der therapie schon n paar leute gesehen, die sich umbringen wollten und schrecklich geendet sind.
das soll mir nicht passieren.
ich denke nicht, dass meine depression aufhören wird und ich wieder glücklich werde.
mein leben ist verpfuscht.
ich hab viel zu viele proleme.
mobbing, depressionen, missbrauch, gewalt, probleme mit dem eigenen körper...
  ja aber davon ist bisher nichts irgendwie besser oder milder geworden.
das ist alles noch präsent und traumatisierend.
 
und mal ganz ehrlich, ich kann alles, was mir schreckliches wiederfahren ist oder was ich alles für krankheiten hatte stundenlang aufzählen.
oder die ganzen chronischen dinge die ich hab.
aber was mir schönes passiert ist, momente in denen ich wirklich glücklich und zuversichtlich war, da fällt mir nichts ein.
höchstens mal sachen, wo ich noch in der grundschule war.
danach gabs sowas nicht mehr.
ich hab auch nie was schönes erlebt wo ich gedacht hätte: wow! für sowas lohnt es sich zu leben! das ist schön! das macht mich glücklich
ehrlich, da war gar nichts.
es gibt auch nichts, was mir wichtig gewesen wäre.
wo ich heute dran denke und denke: das würde ich nciht missen wollen
ich wünsche mir nur, ich hätte überhaupt nie existiert.
und was ist mit mir?
und meinem leben?
wozu ist das überhaupt nutze?
 
[...]
 
ich glaube erstens nicht, das da noch was [Anemrkung: Es ist die Rede von Liebe.] kommt.
und selbst wenn es so wäre, ich bin ja schon sowas von traumatisiert und seelisch vernarbt dass ne normale beziehung immer schwieriger wird.
ich würde ihm nie vertrauen und kein wort glauben.
 
und ganz ehrlich ich werd jetzt 26, hab so gut wie überhaupt keine freunde und keinen spaß am leben.
ich hab auch gar keine kraft mehr.
 
 
 
Das reicht wohl, um meinen Zustand zu beschreiben.
 
 

 
 
 
 
 
 
 

 

 

28.4.09 22:42







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